Plastikfrei? Geht das? Ein Eigenexperiment.

Das neue Jahr möchte ich mit einer Herzensangelegenheit starten.

Seit Jahren versuche ich so wenig wie möglich Plastikmüll zu produzieren, was mir leider nur teilweise gelang. Oft war ich einfach sehr bequem und achtete weniger darauf. Das schlechte Gewissen macht sich bei mir immer wieder breit, da mir die schlimmen Auswirkungen unseres Plastikkonsums sehr bewusst sind. Gerade mit den Verpackungen kam ich immer an meine Grenzen. Bei den Spielsachen für die Kinder viel es mir leicht auf Plastik zu verzichten, da die anderen Sachen sowieso viel schöner sind. Mein Obst und Gemüse lasse ich in der Biokiste lose liefern oder kaufe es lose im Bio Supermarkt und an den Baumwollbeutel in meiner Tasche habe ich mich auch längst gewöhnt. Ich denke die einfachste Regel ist es, vieles einfach gar nicht zu kaufen, indem man sich fragt: „Brauche ich das wirklich? Ist mir so eine riesige Plasikverpackung den Inhalt wert? Ganz oft lasse ich dann einfach Sachen im Regal stehen, die nach 2 Sekunden so oder so vergessen hätte.

Trotzdem sind meine gelben Säcke voll. Das möchte ich ändern. Zur Unterstützung für unser (Familien) Vorhaben verwende ich unter anderem das Spiegel Bestseller Buch: „Besser leben ohne Plastik“, welches tolle ansprechende Rezepte enthält, die einfach nur Lust zum Nachahmen machen und die ich in nächster Zeit hier auf meinem blog vorstellen werde. Man kann ganz vieles selber machen, das spart nicht Müll ein, sondern schont auch den Geldbeutel. Ich war erstaunt, was es für tolle Alternativen gibt. Von Putz- und Waschmittel, hinein in den  Kosmetikbereich. Selbst gemachte Süßigkeiten und vieles mehr. Echt genial. Ich habe eh immer Lust darauf Neues auszuprobieren.

Die schockierenden Auswirkungen unseres Plastikkonsums könnt ihr hier sehen:

Es gibt ganz viele Möglichkeiten auf Plastik zu verzichten. Ihr werdet sehen, es macht Spaß, weil es sich gut und richtig anfühlt. Vielleicht können wir uns austauschen. Je mehr Leute mitmachen –  desto besser.

Als erstes gilt es die noch brauchbaren Behälter im Haushalt aufzubewahren. Denn viel schlimmer als Plastik zu kaufen, ist es Plastik wegzuschmeißen. Z.B. wird die leere Sprühflasche für den selbstgemachten Reiniger benutzt, die Schraubgläser mit Deckel sind sehr praktisch und werden einfach von nun an gespült, aufbewahrt und für selbstgemachte Dinge benutzt.

Ich bin sehr gespannt, in wie weit wir es schaffen werden unser Projekt umzusetzen und freue mich darauf.

Jeder kann etwas verändern – auch mit einer Kleinigkeit. Packen wir es an. Es macht Sinn, es macht Spaß und als netter Nebeneffekt kann es auch den einen oder anderen Euro einsparen.

 

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